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Ich schreibe über die smac GmbH und unser Kunden, biete Tipps und Tricks zum Umgang mit dem Computer, berichte Neuigkeiten aus Ligist und der Steiermark und beschreibe Wanderwege - und alles was mich gerade so interessiert.

Rücktritt: Das Exclusiv-Interview mit Christiane Mitterwallner

MRS:Du hast heute Deinen Rücktritt vom aktiven Skirennsport erklärt, was hat dich zu diesem Schritt bewogen?
Christiane Mitterwallner: Ich habe meinen Rücktritt aus vielerlei Gründen gemacht, aber einer der wichtigsten Gründe ist wohl, dass die Freude nicht mehr überwiegt. Der zweitwichtigste Grund aus meiner Sicht ist mein nicht mehr ganz so gesundes linkes Knie. Ich hab einen Knorpelschaden schon seit einigen Jahren und ich merkte bei der Qualifikation einmal mehr, wie ich im Unterbewusstsein reagiere, wenn die Piste schlecht wird. Es würde immer ein Handicap sein und der Weg zurück würde sehr steinig werden mit sehr vielen schlechten Pisten. Natürlich ist auch der finanzielle Aspekt ein wichtiger.

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Talente gibt es nicht nur in den Bergen

Vor ein paar Tagen hatte ich eine Unterhaltung mit mehreren Vertretern von verschiedenen Vereinen aus der südlichen Steiermark. Eine Gegend, in der es zwar Skigebiete gibt, die aber für die meisten wenigstens eine Anreise von einer Stunde bedeutet und in der letzten Zeit immer von schneearmen Wintern geplagt wurde. “Wir haben ja keine Chance gegen die großen Skigebiete.

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Die Saison ist vorbei – und jetzt? Hinter den Kulissen fallen Entscheidungen!

Vor einer Woche war das Weltcupfinale, an diesem Wochenende fand das Europacupfinale statt. Die wichtigsten Rennen sind vorbei, für die meisten stehen nur noch die nationalen Meisterschaften an. Die Saison ist für mache gut gelaufen, die können sich jetzt in aller ruhe auf die nächste Saison konzentrieren. Materialtest, kurz in den Urlaub, die Planung für die nächste Saison wird mit Spannung erwartet.

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Warum muss immer erst etwas passieren?

Letzte Woche haben anschließend an die Weltcuprennen in Lenzerheide, die EC-Rennen der Damen stattgefunden. Die Pistenverhältnisse waren erst hervorragend, doch die warme Witterung tat dann das ihre dazu, dass der Schnee immer weicher wurde. Nach dem Abfahrtstraining und zwei guten Abfahrten fanden zwei Super-G statt. Nach dem ersten begann es am Nachmittag zu regnen und am nächsten Tag war die Piste völlig aufgetaucht.

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Interview mit Michaela Dorfmeister – Gesamt-Weltcupsiegerin 2002

Michaela Dorfmeister aus Österreich hat in diesem Winter die konstantesten Leistungen gebracht und sich verdientermaßen den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung gesichert. Das tröstet die 28-Jährige auch über die vergebenen Chancen auf Olympia-Medaillen bei den Spielen in Salt Lake City hinweg.

Das Interview:
MRS: Michaela Dorfmeister, herzliche Gratulation zu Deinem Sieg im Gesamt-Weltcup. Was bedeutet das jetzt für Dich?
Michaela Dorfmeister: Ich glaube, dass sich jeder Rennläufer wünscht, eine Gesamt-Weltcup-Kugel mit nach Hause zu nehmen. Denn das zeichnet Dich eigentlich aus, dass Du vielseitig im Skifahren bist und Du dass die Form, die Du Dir im Herbst antrainiert hast, auch die ganze Saison durchgehalten hast. Das ist sicher eine gewaltige Leistung von mir, da bin ich sehr stolz drauf.

MRS: Du warst nach Olympia sehr enttäuscht. Wie hast Du es eigentlich geschafft das so wegzustecken und in Zauchensee noch einmal so durchzustarten?
Michaela: Ja es war nicht einfach, weil ich wirklich drei Chancen gehabt habe eine Medaille bei Olympia zu machen. Aber ich habe mich anschließend in den Flieger gesetzt, bin Heim geflogen und habe mir viele Gedanken gemacht, dann aber damit abgeschlossen. Dann hab ich mit der Vorbereitung für die Weltcup-Finals begonnen. Mein Leben ist halt nicht für einen Olympiasieg bestimmt. Damit kann ich aber leben, da ich ja jetzt einen Gesamt-Weltcupsieg eingefahren habe.

MRS: Also ist Turin 2006 für Dich kein Thema mehr?
Michaela: Momentan sicher nicht, aber man weiß ja nicht was alles so kommt.

MRS: Du warst ja in den letzten Jahren schon immer ganz vorne mit dabei. Was hat jetzt den Ausschlag für den ganz großen Erfolg gegeben?
Michaela: Was jetzt genau den Ausschlag gegeben hat, weiß ich auch nicht. Sicherlich sind mir die Erfahrungen und die Routine dieser Jahre zu Gute gekommen. Die anderen kochen halt auch nur mit Wasser. Das ist eine wichtige Erfahrung. Natürlich darf man sich nie hängen lassen. Das ist ebenfalls ganz wichtig.

MRS: Vielen Dank für das Interview und einen schönen Sommer.
Michaela: Danke.

Das Interview habe ich im Auftrag von ski2b geführt.

Das Athleten-Highlight: Die “Cafe de Colombia” – Party

Gestern am Abend fand die wohl heißeste Party im Skiweltcup statt, die “Cafe de Colombia” Party. Sie gehört zu jedem Finale dazu und alle freuen sich darauf.

Damen und Herren an einem Weltcup-Ort – die Ausnahme:
Der Hauptsponsor des Skiweltcups lädt alle Jahre zu dieser Party ein. Beim Finale, wo die meisten wichtigen Entscheidungen bereits vorbei sind, nehmen die Athleten, Trainer und Betreuer gerne die Einladung zu einem geselligen Beisammensein an. Es gibt ohnehin nur wenige Rennen, bei den Damen und Herren gemeinsam in einem Ort fahren, und so können beim Finale alle zusammen das Ende des Winters feiern.

Nette Geste des Sponsors:
Eine persönliche Einladung für diese Party ist natürlich obligatorisch, schließlich ist sie etwas besonderes und nicht jeder darf zu dieser fast etwas privaten Feier kommen. Irgendwie ist ja der ganze Skiweltcup eine große Familie und sozusagen als Abschiedgschenk von der Saison, hat “Cafe de Colombia” jedes Jahr ein kleines Präsent für die Rennläufer. Eine nette Geste über die sich alle freuen.

Open End:
Dauern kann diese Party natürlich ab uns zu etwas länger. Viele Gespräche müssen geführt werden, Aussichten auf den Sommer, die nächste Saison oder das Ende der Karriere.

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