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Interview mit Michaela Dorfmeister – Gesamt-Weltcupsiegerin 2002

Michaela Dorfmeister aus Österreich hat in diesem Winter die konstantesten Leistungen gebracht und sich verdientermaßen den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung gesichert. Das tröstet die 28-Jährige auch über die vergebenen Chancen auf Olympia-Medaillen bei den Spielen in Salt Lake City hinweg.

Das Interview:
MRS: Michaela Dorfmeister, herzliche Gratulation zu Deinem Sieg im Gesamt-Weltcup. Was bedeutet das jetzt für Dich?
Michaela Dorfmeister: Ich glaube, dass sich jeder Rennläufer wünscht, eine Gesamt-Weltcup-Kugel mit nach Hause zu nehmen. Denn das zeichnet Dich eigentlich aus, dass Du vielseitig im Skifahren bist und Du dass die Form, die Du Dir im Herbst antrainiert hast, auch die ganze Saison durchgehalten hast. Das ist sicher eine gewaltige Leistung von mir, da bin ich sehr stolz drauf.

MRS: Du warst nach Olympia sehr enttäuscht. Wie hast Du es eigentlich geschafft das so wegzustecken und in Zauchensee noch einmal so durchzustarten?
Michaela: Ja es war nicht einfach, weil ich wirklich drei Chancen gehabt habe eine Medaille bei Olympia zu machen. Aber ich habe mich anschließend in den Flieger gesetzt, bin Heim geflogen und habe mir viele Gedanken gemacht, dann aber damit abgeschlossen. Dann hab ich mit der Vorbereitung für die Weltcup-Finals begonnen. Mein Leben ist halt nicht für einen Olympiasieg bestimmt. Damit kann ich aber leben, da ich ja jetzt einen Gesamt-Weltcupsieg eingefahren habe.

MRS: Also ist Turin 2006 für Dich kein Thema mehr?
Michaela: Momentan sicher nicht, aber man weiß ja nicht was alles so kommt.

MRS: Du warst ja in den letzten Jahren schon immer ganz vorne mit dabei. Was hat jetzt den Ausschlag für den ganz großen Erfolg gegeben?
Michaela: Was jetzt genau den Ausschlag gegeben hat, weiß ich auch nicht. Sicherlich sind mir die Erfahrungen und die Routine dieser Jahre zu Gute gekommen. Die anderen kochen halt auch nur mit Wasser. Das ist eine wichtige Erfahrung. Natürlich darf man sich nie hängen lassen. Das ist ebenfalls ganz wichtig.

MRS: Vielen Dank für das Interview und einen schönen Sommer.
Michaela: Danke.

Das Interview habe ich im Auftrag von ski2b geführt.

Das Athleten-Highlight: Die “Cafe de Colombia” – Party

Gestern am Abend fand die wohl heißeste Party im Skiweltcup statt, die “Cafe de Colombia” Party. Sie gehört zu jedem Finale dazu und alle freuen sich darauf.

Damen und Herren an einem Weltcup-Ort – die Ausnahme:
Der Hauptsponsor des Skiweltcups lädt alle Jahre zu dieser Party ein. Beim Finale, wo die meisten wichtigen Entscheidungen bereits vorbei sind, nehmen die Athleten, Trainer und Betreuer gerne die Einladung zu einem geselligen Beisammensein an. Es gibt ohnehin nur wenige Rennen, bei den Damen und Herren gemeinsam in einem Ort fahren, und so können beim Finale alle zusammen das Ende des Winters feiern.

Nette Geste des Sponsors:
Eine persönliche Einladung für diese Party ist natürlich obligatorisch, schließlich ist sie etwas besonderes und nicht jeder darf zu dieser fast etwas privaten Feier kommen. Irgendwie ist ja der ganze Skiweltcup eine große Familie und sozusagen als Abschiedgschenk von der Saison, hat “Cafe de Colombia” jedes Jahr ein kleines Präsent für die Rennläufer. Eine nette Geste über die sich alle freuen.

Open End:
Dauern kann diese Party natürlich ab uns zu etwas länger. Viele Gespräche müssen geführt werden, Aussichten auf den Sommer, die nächste Saison oder das Ende der Karriere.

Interview mit Regina Häusl beim Weltcup-Finale 2002

Beim Weltcupfinale 2002 in Zauchensee habe ich mit Regina Häusl gesprochen und ein Interview aufgezeichnet.

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Ein freier Tag im Ski-Weltcup

Heute ist frei beim Weltcupfinale. Der Tag hat eigentlich die Bestimmung eines Reservetages. Falls die vier Rennen zu Beginn des Finales nicht planmäßig über die Bühne gehen können. Was machen nun die Aktiven an einem solchen Tag? Liegen die den ganzen Tag rum oder machen Einkaufsbummel? Weit gefehlt.

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Interview mit der ÖSV-Skifahrerin Stefanie Schuster

Die ehemalige ÖSV-Skirennfahrerin Marianna Salchinger sprach mit Stefanie Schuster (Österreich) über deren bevorstehendes Karriere-Ende. Schuster, die im April ihren 33. Geburtstag feiern wird, blickt auf eine 13-jährige Weltcupzeit zurück. Ebensoviele Operationen musste sie in dieser langen Wettkampfzeit über sich ergehen lassen.

MRS: “Es gab nach der Nicht-Nominierung für Olympia genau zwei Möglichkeiten für mich – entweder ich zeige es allen Leuten was ich noch drauf habe oder ich denke mir, dass ich es niemandem mehr beweisen muss. Ich habe jetzt das Alter erreicht, wo ich an die Zukunft denken muss…”

Ein sehr informatives Interview für alle Ski-Fans … hört rein, es lohnt sich ..

Das Interview habe ich im Auftrag von ski2b geführt.

In München bei Premiere World

Liebe Leser meiner Homepage, meistens schreibe ich ja jetzt vom Schisport und Dingen die mich diesbezüglich bewegen. Heute will ich mal berichten, was ich heuer während der Olympia mache. Ich bin in München. Ich werde die ganze Zeit während der Olympiade dort arbeiten. Ich habe einen Auftrag bei Premiere World. Ich mache, wie schon öfters in diesem Winter, Videoanalysen am Computer.

Im deutschen Fernsehen ist es üblich, dass immer ein Experte das Rennen alalysiert (Markus Wasmeier, Armin Bittner, Christian Neureuther). Ich liefere dazu die Bilder. Ich arbeite dabei mit einer Software, die es mir ermöglicht, zwei Läufer übereinander zu legen. Die engagierten Fernsehzuschauer von euch haben das sicher auch schon mal im ORF gesehen, die manchmal auch diese Bilder bringen.

Ich freue mich schon auf den Einsatz in der großen Stadt. Es wird sicher interessant hinter die Kulissen eines solchen Fernsehsenders zu schauen. Bis jetzt hatte ich die Eisätze immer vor Ort und war in einem dieser vielen Übertragunswagen stationiert, jetzt geht’s mal ins Herz einer Fernsehsation.

Anstrengend wird’s allerdings auch. Da die Olympischen Spiele durch die Zeitverschiebung bei uns ja nachts stattfinden und Premiere alles live sendet, ist Nachtarbeit angesagt. Neu wird auch, dass ich zum ersten Mal nicht nur alpinen Schisport mache, sondern alle anderen Sportarten auch. Ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, ich kann euch nur Positives darüber berichten, wäre ja peinlich, wenn ich einen Doppelaxel mit einem Dreifachaxel vergleichen würde :-)

Liebe Grüße

Eure Marianna

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