Weltcuprennen in Gröden – der Einstieg ist geschafft
Die Weltcuprennen in Gröden finden immer vor Weihnachten statt und sind daher meistens mein Einstand in die neue Skisaison. Auch heuer waren die Rennen wieder die ersten die ich gemeinsam mit dem ZDF für tausende von Zuschauern in Deutschland übertragen durfte.
Ich unterstütze die Experten des deutschen Fernsehens, bei ihren Anlaysen mit der Videosoftware „Darfish”. Mit dieser kann man Überblendungen und Stromotion erstellen, mit welchen man Fehler von Athleten bildlich aufbereiten kann. Beispiele davon findet Ihr unter www.livemotionconcept.de – jener Firma, für welche ich bei Fernseheinsätzen unterwegs bin. Genaueres werde ich hier im Blog noch berichten.
Die ersten Rennen sind immer besonders spannend. Wird alles funktionieren, werden die Computer fehlerfrei arbeiten, wie sind die Experten, Kommentatoren und Reporter drauf. Wer ist wieder neu dabei und wen kennt man aus dem letzten Jahr noch.
Natürlich gab es auch heuer wieder Neuerungen. Dieses Jahr gibt es kein eigenes Studio, wie im letzten Jahr, in welchen Kommentator, Experte und ich zusammen mit zwei Kameraleuten gearbeitet hatten. In diesem Jahr sitze ich gemeinsam mit Kommentator und Experte in einer Doppel-Kommentator-Kabine.
Eine Besondere Herausforderung in Wengen ist auch immer der Umzug nach Alta Badia. Nach der Abfahrt am Samstag wird in Wengen beinahe alles abgebaut, zusammengepackt und über das Grödner Joch nach Alta Badia verfrachtet. Autos und LKWs, auch die großen Übertragunswagen, rollen dann die Passhöhe rauf und runter. In Alta Badia wird dann am Abend wieder alles aufgebaut.


